Vor allem die Marken Arc’teryx und Salomon trugen zu den Zuwächsen bei. Im Bereich Technical Apparel wuchs der Umsatz um 23 % auf 509 Mio. US-Dollar (468 Mio. Euro), Outdoor Performance legte um 35 % auf 414 Mio. US-Dollar (381 Mio. Euro) zu. Ball & Racquet Sports, zu dem Wilson gehört, erreichte ein Plus von 11 % auf 314 Mio. US-Dollar (289 Mio. Euro). Unterm Strich erzielte Amer Sports einen Nettogewinn von 18 Mio. US-Dollar (16,6 Mio. Euro), nach einem Verlust von 4 Mio. US-Dollar (3,7 Mio. Euro) im Vorjahresquartal.
CEO James Zheng betonte die Breite des Portfolios: „Das starke Momentum hält an – von Salomon über Arc’teryx bis hin zu unseren Equipment-Marken. Damit sind wir gut aufgestellt für weiteres Wachstum.“
Im Management kommt es zu einer Veränderung: Wilson-CEO Joe Dudy scheidet Ende August aus. Nach 30 Jahren im Unternehmen bleibt er noch bis März 2026 als Berater tätig. CFO Andrew Page übernimmt interimistisch die Leitung der Marke und behält zugleich seine Funktion bei Amer Sports.
Angesichts der starken ersten Jahreshälfte hebt Amer Sports die Erwartungen für 2025 an. Das Unternehmen rechnet nun mit einem Umsatzwachstum von 20 bis 21 % und einer operativen Marge zwischen 11,8 und 12,2 %. Der Gewinn je Aktie soll bei 0,77 bis 0,82 US-Dollar (0,71 bis 0,75 Euro) liegen.
Für das dritte Quartal 2025 geht Amer Sports von rund 20 % Umsatzwachstum und einer operativen Marge von 12 bis 13 % aus. Trotz höherer Importzölle in den USA sieht das Management die Belastung für die Gesamtgruppe als gering an.