Andersherum ist Andante für Brunate im Vergleich zu seiner Größe ein wichtiger Point of Sale. Dass sich Ute Herzog für jede Kundin Zeit nimmt und sie ausführlich berät, lockt diejenigen an, denen ein Paar Schuhe, wenn es das richtige ist, 250 bis 350 Euro wert sind. Zum Beispiel Stammkundin Birgit Hellweg, die die persönliche Bindung und Beratung als einzigartig beschreibt: „Ich habe hier nie das Gefühl, dass mir etwas verkauft wird, sondern es wird ehrlich gesagt, falls ein Schuh nicht so gut zu mir passt.“ Auch Ehemann Wolfgang Hellweg fühlt sich gut aufgehoben, selbst wenn es für ihn bei Andante nichts zu kaufen gibt: „Solche Geschäfte sind selten geworden. Oft laufen Mitarbeiter ja davon, wenn sie sehen, dass ein Kunde Beratung sucht.“ So war Andante für dieses Event der passende Partner für Brunate. Das Unternehmen hatte bereits einige POS-Veranstaltungen ausgerichtet. Meistens ist wie in Bonn Stefanie Mäder persönlich mit dabei. Sie ist Managing Director der Marke für Deutschland und Österreich. Vor ihrer Zeit in der Industrie arbeitete sie im Handel bei Tretter und Reindl. Und fügte sich nahtlos ein, als sie beim zwischenzeitlich größeren Andrang direkt selbst mitberiet. Der Austausch war offen und die Grenzen zwischen Kundin, Händlerin, Freundin und Gesprächspartnerin verliefen fließend. Mit auf die Fläche zu gehen, hilft Mäder dabei bei der Weiterentwicklung der Marke: „Mir ist es wichtig, über den direkten Kontakt mehr über unsere Endverbraucherinnen zu erfahren. Es hilft, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und zu fragen, was ihnen bei Brunate wichtig ist.“
Derweil plant Brunate bereits die nächsten Events und spricht mit Fachhändlern über POS-Events anlässlich des 100-jährigen Markenjubiläums. Bereits diesen Sommer präsentierte das Unternehmen die Kapselkollektion Capsule 100 für die Saison F/S 26 mit neu interpretierten Evergreens.