In Zeiten von Ladenschließungen und Marktkonsolidierungen sind auch im Schweizer Retail-Bereich Sicherheiten rar gesät. Die Zentralregulierung einer Verbunds-Organisation kann hierbei den Unterschied machen. Damit wirbt nun die ANWR-Garant Swiss AG im Schweizer Einzelhandel. „Die Zentralregulierung etabliert sich zunehmend als unverzichtbarer Standard im Handel“, sagt Roland Felder, CEO der ANWR-Garant Swiss. „Der Grund dafür ist einfach: Dieses bewährte Modell schützt beide Seiten im Retail – Händler wie auch Lieferanten – vor finanziellen Unsicherheiten. Mit der Zentralregulierung wird die gesamte Zahlungsabwicklung zwischen Händlern und Lieferanten durch eindeutige Transaktions-IDs, sorgfältige Transaktionsbestätigungen und regelmäßige Abstimmungen der Zahlungsdaten abgesichert. Das Risiko von Doppelzahlungen wird vollständig eliminiert.“
Die ANWR-Garant Swiss AG arbeitet hierfür mit der eigenen DZB Bank zusammen. Laut Felder gehört die Bank mit einem Volumen von über 21 Mrd. Euro zu den größten Finanzdienstleistern im Handel in Europa. Damit könne man Fachhändlerinnen und Fachhändlern eine Reihe von Vorteilen bieten, um Geschäftsabläufe zu vereinfachen. Auch die Liquiditätsplanung sei hier ein wichtiger Punkt. „Durch die garantierte Zahlung an Lieferanten können Händlerinnen und Händler sicher sein, dass ihre Verbindlichkeiten termingerecht und korrekt abgewickelt werden, wodurch das finanzielle Risiko erheblich minimiert wird“, so Felder weiter. Auch den Lieferanten kann so unabhängig der finanziellen Situation der Händler eine Bezahlung gewährleistet werden. „Dies verbessert nicht nur den Cashflow“, sagt Felder, „sondern reduziert auch das Risiko von Liquiditätsengpässen und finanziellen Verlusten. Diese Sicherheit für Lieferanten ist für den erfolgreichen Retail heutzutage von enormer Wichtigkeit, um laufend neue Ware im Sortiment zu haben.“ Die Flexibilität und Vielseitigkeit des Modells sei deshalb ideal ein „unverzichtbares Tool“ – unabhängig, welche Branche damit arbeitet.