Assomac-Jahrestagung in Mailand

Technologien für neue Lederlieferketten

Die Herausforderungen für die Lederlieferkette sind groß. Bei der Assomac-Jahrestagung am 10. November in Mailand ging es um neue Technologien in der Lederlieferkette und die Frage, wie die Herstellung in Zukunft verbessert werden kann.

  • 17.11.2023
  • Lisa Dartmann
  • 1 Minute

Während der Jahrestagung von Assomac, dem Verband der Hersteller von Schuhen, Lederwaren und Gerbereitechnik, wurde betont, wie wichtig es sei, die Einführung innovativer Technologien in den Produktionsketten zu konsolidieren. „Die Fertigung der Zukunft mitzugestalten bedeutet, dass wir uns stärker in die Lieferketten einbringen und fortschrittliche Integrationen in die Produktionsprozesse vorschlagen“, erklärte Maria Vittoria Brustia, Präsidentin von Assomac. Der Verband habe in diesem Jahr begonnen, den Wert und die Herangehensweise der Lederlieferkette zu verbessern.
Neben den neuen Technologien ging es auch um Zahlen und Fakten. The European House – Abrosetti, hat für die italienische Gerberei-, Lederwaren-, Schuh- und Ledermaschinenindustrie für das Jahr 2022 einen Umsatz von 30 Milliarden errechnet, was einem Mehrwert von sechs Milliarden (3% des Umsatzes der italienischen Industrie) entspreche, berichtete das Beratungsunternehmen. Abrosetti Senior Partner Flavio Sciuccati betonte: „Die Exporte haben einen Wert von 27 Milliarden Euro (+15% gegenüber 2021) und erzeugen eine Handelsbilanz von fast 15 Milliarden“. Exportschlager seien Schuhe mit einem Gesamtwert von 45% und Lederwaren mit einem Anteil von 40%. Die Zahl der Beschäftigten belaufe sich in den vier Sektoren auf 130.000 Mitarbeitende. Die Zahlen würden bestätigen, dass der Wert der Lederlieferkette 35% des Mode- und Luxussektors ausmache. Italien sei mit einem Exportwert von über 26 Milliarden Euro der führende Exporteur von Produkten der Lederkette in Europa.

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