Daher der Aufruf des Referenten an die anwesenden Händlerinnen und Händler: „Traut Euch, diesen Schritt zu gehen, auf oder vor der Welle zu sein!“ Anhand von prominenten Beispielen wie Otto Group und Nike erläuterte Breide, wie man mit einem aufmerksamkeitsstarken Hashtag und der Einladung zum Mitmachen Millionen Views erreichen könnte. Otto lud seine User mit #machdichzumotto ein, Videos von Situationen zu posten, in denen sie in Fettnäpfchen traten oder sich überwinden mussten. Nike richtete sich an Fußballfans und forderte diese auf, Aktionen mit Nike-Fußballschuhen zu posten. Zwar seien diese Aktionen unter anderem durch Influencer unterstützt worden, schränkte Breide ein. Aber auch ein Schuhgeschäft könne die Plattform für sich nutzen. Dabei sei es nicht entscheidend, perfekte Hochglanz-Videos zu erstellen. Vielmehr komme es darauf an, authentische und individuelle Inhalte zu posten und die User möglichst einzubinden. So lasse sich mit vergleichsweise geringem Aufwand eine kostengünstige Reichweite bei jungen Menschen generieren. Und es sei durchaus möglich, auch mit einer relativ geringen Zahl an Followern eine Vielzahl an Views zu schaffen. Für Unternehmen, die sich modern aufstellen wollen, sei Tiktok fast unerlässlich. Auch im Hinblick auf Recruiting könne Tiktok relevant sein. Und wer als Händler möglicherweise Berührungsängste habe, könne vielleicht junge Mitarbeitende gewinnen, das Projekt Tiktok zu verantworten.
Zum Schluss gab Breide den Anwesenden noch einige Tipps für sinnvolle Tools an die Hand:
• Miro (Tool für Brainstormings, um Ideen zu sammeln)
• Notion (Tool für Redaktionsplan)
• Later (Planung und Reporting von Beiträgen)
„Konzentriert euch darauf, dass Menschen angesprochen sind, Euer Video zu liken. Plattformverständnis und Interaktion mit den Usern sind die Schlüssel zum Erfolg“, so der Appell des Referenten.