Eine ganzheitliche Sichtweise der Unternehmensführung, gegenseitiger Respekt, Transparenz und eine klare Kompetenzenverteilung schaffen ein fortschrittliches und kreatives Betriebsklima bei Bär. „Mit diesen Rahmenbedingungen entstehen bei uns Innovationen organisch“, sagt Christof Bär, der gemeinsam mit seinem Bruder Sebastian die Geschicke des Unternehmens leitet.
Die Bär GmbH wurde 1982 und auf orthopädisch konzipierte Bequemschuhe spezialisiert. Die Zielgruppe ist dabei ’50plus‘. Bär beschäftigt heute 79 Mitarbeiter.
Schon früh bediente das Familienunternehmen seine Kunden über fünf Internetshops, ergänzt durch Kataloge, einen Telefonbestellservice, Shops und ein Outlet am Firmensitz. Weiterhin setzt man auf PR-Aktionen auf Social-Media-Plattformen und in der Parcour-Szene bei. Für die beiden Geschäftsführer ist der Erfolg bei ‘Top 100’ etwas ganz Besonderes: „Die Auszeichnung mit dem Siegel sehen wir als Lohn für unsere gemeinsamen Anstrengungen im Unternehmen. Aber innovativ zu sein, heißt auch, sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen. Deshalb feiern wir heute – und tüfteln morgen wieder an neuen Ideen.“
Dem Sprung in die ‘Top 100’ ging ein aufwändiges Auswahlverfahren voraus. Der Innovationsforscher Prof. Dr. Nikolaus Franke und sein Team vom Institut für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien prüften 247 Bewerbungen. 148 von ihnen erhielten in drei Größenklassen (maximal 100 Unternehmen pro Größenklasse) die Auszeichnung als Top-Innovator. Im Mittelpunkt der Untersuchung standen das Innovationsmanagement und der Innovationserfolg. Initiiert wurde die Auszeichnung von der Compamedia GmbH, die auf die Bewertung mittelständischer Unternehmen spezialisiert ist.
Mentor der Veranstaltung ist der Journalist und Fernsehmoderator Ranga Yogeshwar.