Zum Start ein Blick aus der Vogelperspektive. Arnd Hinrich Kappe (Messe Offenbach), Roman Degenhardt (Zehenspiel), Franziska Lubba (BTE) und Torben Schütz (HDS/L) eröffneten die Barefoot mit einer Zustandsbeschreibung der Barfußschuhbranche. Seit der ersten Barefoot vor zwölf Monaten habe sich einiges getan. Insgesamt werden auf der laut Kappe „größten Barfußschuh-Veranstaltung der Welt“ 122 Marken ausgestellt, 75 % davon sind international. Vor einem Jahr waren es rund 80. Das Ziel, 500 Fachbesucher zu empfangen, wurde bereits Freitagvormittag erreicht. Die Hälfte davon sei aus dem Ausland.
Außerdem nehmen viele Hersteller die Warengruppe neu auf. Was das für den Markt bedeutet, ordnet Roman Degenhardt ein: „Wir wachsen zwar langsamer, aber wir wachsen. Deswegen können wir noch weitere Marken im Markt vertragen.“ Auch der mögliche Preisverriss durch Barfußschuhe beim Discounter sei kein Problem: „Unsere Kunden wissen, was sie an der Beratung und Langlebigkeit der Produkte im Fachhandel haben.“ Nach BTE-Zahlen sind inklusive Kinderschuhe im Schuhfachhandel 10 bis 15 % des Sortiments Barfußschuhe. Franziska Lubba stellt das Potenzial heraus: „Aber man muss auch gut geschult sein. Das Potenzial zu nutzen, ist immer leichter gesagt als getan. Die Messe soll dabei helfen, es leichter zu machen.“