„Leitmesse, zu der Europa zusammenkommt“
Die ersten beiden Tage der Messe sollen rein B2B sein; wer teilnehmen will, muss sich akkreditieren. Jede Anmeldung werde überprüft; das ist Arnd Hinrich Kappe auch wichtig, weil auf Sicht geplant sei, die Messe FKM-zertifizieren zu lassen.
Die letzten beiden Tage werden zusätzlich auch für B2C-Besucher geöffnet sein. Endverbraucher zahlen bei Eintritt 10 Euro, die im Falle eines Schuhkaufs verrechnet werden. Aussteller können ihre Kollektion für 2026 auch Endverbrauchern zeigen oder, wenn sie das wünschen, Schuhe der aktuellen Saison verkaufen. Im Fokus sollen aber die Beratung und die Information stehen. Weiterhin können auch an diesen Tagen Fachbesucher die Messe besuchen und Schuhe für ihre Sortimente ordern.
Auf einer separaten Fläche sollen zudem Barfußschuhhändler die Möglichkeit haben, ihre Schuhe zu verkaufen. Man plane einen gut kuratierten Händlermix, sagt Roman Degenhardt. „Wir gehen davon aus, dass an den Tagen, an denen die Endverbraucher kommen, auch die Medien auf die Veranstaltung aufmerksam werden und über das Konzept auch überregional berichten werden. Wir sind schließlich die erste Barfußmesse mit B2B-Ansatz“, betont der Unternehmer. Eine Kombination aus B2B und B2C in dem Segment habe es weltweit noch nicht gegeben.
Bis Mitte April soll nun das Rahmenprogramm für die Barefoot zusammengestellt werden. Dabei kann sich auch gern die Industrie einbringen, etwa mit Produktpräsentationen. Auch medizinische Themen oder der Bereich Orthopädie werden in Form von Vorträgen oder Diskussionsrunden eine Rolle spielen.
Parallel planen die Veranstalter zeitnah, Social Media-Kanäle aufzubauen, darunter Linkedin und Instagram. Zudem soll eine Landing Page auf der Seite der Messe Offenbach entstehen. „Wir wollen dieses Event ans Laufen bringen“, sagt Messechef Arnd Hinrich Kappe. „Jetzt ist der Punkt, an dem wir den nächsten Schritt machen können.“
Formen annehmen wird demnach bald auch der geplante Community Abend im Rahmen der Messe.
Ausdrücklich sollen auch die Verbundgruppen bei der Barefoot präsent sein. Man habe bereits mit allen Organisationen gesprochen; „wir möchten, dass sie dabei sind“, so Kappe. Jeder Verbundgruppe werde ein kostenloser Informationsstand angeboten und auf Wunsch zusätzliche Räumlichkeiten, um sich etwa zu Gesprächen mit Mitgliedsunternehmen zurückziehen zu können. Die Teilnahme der Verbundgruppen ist auch Degenhardt wichtig, schließlich soll die Barefoot „eine Leitmesse, zu der Europa zusammenkommt“ werden.
Die Zwischenbilanz der Veranstalter sieht positiv aus: „Wir sind eigentlich ziemlich glücklich“, sagt Arnd Hinrich Kappe und Roman Degenhardt ergänzt: „Es ist definitiv die richtige Richtung.“