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Wie der BDSE berichtet, leidet der klassische Schuhfachhandel derzeit nicht nur unter ungünstigen Witterungsbedingungen und anhaltender Frequenzschwäche der Innenstädte, sondern auch unter dem Vordringen modischer Schuhanbieter, u.a. aus dem oftmals vertikal aufgestellten Modehandel, die sowohl traditionelle Schuhgeschäfte als auch deren Lieferanten unter Handlungsdruck setzen würden.
Ferner heißt es von Seiten des BDSE, dass der Wettbewerb durch vertikale Ketten – bei denen auch die hiesige Schuhindustrie weitgehend außen vor bleiben dürfte – den Druck auf die traditionelle Wertschöpfungskette erhöhen würde, näher zusammenzurücken und den Markt kooperativ zu bearbeiten.
Rationellere Prozesse sollen Kosten senken und Zeitverluste vermeiden, automatisierte Bestellsysteme Leerverkäufe auf ein Minimum reduzieren. Der BDSE empfiehlt daher, „mehr ’Frische‘ in die Sortimente einer Verkaufssaison zu bringen, um den Kunden zusätzliche Anreize zu geben, die Schuhgeschäfte aufzusuchen“.
Hierzu bedarf es nach Meinung des BDSE nicht nur entsprechender Angebote der Schuhindustrie, sondern auch effizienter und schnellerer Kommunikations- und Distributionsstrukturen sowie als „technische“ Grundlage den elektronischen Datenaustausch EDI.