Die Überbrückungshilfen III sollen zudem deutlich angehoben werden. Betriebe, die unmittelbar von Schließungen betroffen sind, sollen bis zu 1,5 Mio. Euro vom Bund bekommen – statt bisher 500.000 Euro. Alle anderen Unternehmen sollen mit bis zu 500.000 (bislang 200.000) unterstützt werden. Auch für größere Unternehmen sollen von dem Umbau der Hilfszahlungen profitieren: Statt derzeit 500 Mio. Euro sollen künftig 750 Mio. Umsatz als Obergrenze gelten.
In den nächsten Tagen soll es zu dem Vorstoß des Wirtschaftsministeriums eine Abstimmung mit dem Finanzministerium geben. Zudem muss die EU-Kommission den Maßnahmen zustimmen. Auf Twitter äußerte sich Finanzminister Olaf Scholz bereits positiv zu dem Vorhaben Altmaiers: „Wir müssen die Corona-Wirtschaftshilfen noch einmal großzügiger auslegen. Wir sollten monatliche Leistungen bis 1,5 Mio. Euro in den Blick nehmen. Wir müssen auch etwas für Einzelhändler mit Saisonware tun.“
Wie der Spiegel weiter berichtet, plant Wirtschaftsminister Altmaier auch, Einnzelhändlern Teilwertabschreibungen zu ermöglichen. Dies ist eine wesentliche Forderung auch des Mode- und Schuhhandels.