Die Notierung der Stammaktien an der New Yorker Börse soll laut Birkenstock unter dem Symbol ’Birk‘ stattfinden. Das geplante Angebot soll ausschließlich mittels eines Prospekts erfolgen. Die Registrierungserklärung ist laut Birkenstock eingereicht, aber noch nicht in Kraft getreten. Bereits im Sommer hatte die US-amerikanische Nachrichtenagentur Bloomberg über einen möglichen Börsengang des Sandalenherstellers spekuliert.
Seit 2021 ist die Beteiligungsgesellschaft L Catterton Haupteigentümer von Birkenstock. Hinter L Catterton steht der Luxuskonzern LVMH (u.a. Louis Vuitton, Christian Dior) des französischen Unternehmers Bernard Arnault.
Laut Medienberichten über den Börsenprospekt konnte Birkenstock im Ende März abgeschlossenen ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres seinen Umsatz um 18,7% auf rund 644 Mio. Euro steigern. Unterm Strich blieb ein Gewinn von 40,2 Mio. Euro. Im vergangenen Jahr waren es 73,5 Mio. Euro gewesen. Dieser Rückgang wird mit ungünstigen Wechselkursen begründet. Das vergangene Geschäftsjahr hat Birkenstock laut den Berichten mit 1,24 Mrd. Euro Umsatz und 187 Mio. Euro Gewinn abgeschlossen. Dabei waren Nord- und Südamerika die wichtigsten Märkte mit einem Anteil von 54%. Es folgt Europa mit 36%. Sein D2C-Business hat Birkenstock demnach von 18% im Jahr 2018 auf 38% gesteigert.
Vor Kurzem hatte das Unternehmen im neu errichteten Werk in Pasewalk in Mecklenburg-Vorpommern den Betrieb aufgenommen.
Die Ursprünge von Birkenstock reichen bis ins Jahr 1774 zurück. Seinerzeit legte laut dem Unternehmen der Schuhmacher Johannes Birkenstock den Grundstein.