Birkenstock rechnet für das Geschäftsjahr 2025 mit einem Umsatz von mindestens 2,09 Mrd. Euro – und liegt damit über der bisherigen Prognose. Das entspricht einem Wachstum von 15,9 % auf berichteter Basis und 17,5 % auf konstanter Währungsbasis. Ursprünglich hatte das Unternehmen ein Plus von 15 bis 17 % erwartet.
Für das vierte Quartal prognostiziert das Unternehmen einen Umsatz von mindestens 520 Mio. Euro. Das entspricht einem Zuwachs von mindestens 14 % auf berichteter und 18 % auf konstanter Währungsbasis. Die vollständigen Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr will Birkenstock am 18. Dezember 2025 veröffentlichen.
Auch die Ergebnisprognose bestätigt das Unternehmen: Das bereinigte EBITDA soll weiterhin zwischen 31,3 % und 31,8 % liegen – trotz negativer Wechselkurseffekte.
Parallel zur Prognose hebt Birkenstock eine strategische Investition hervor: Für 18 Mio. Euro übernimmt das Unternehmen eine Produktionsanlage in der Nähe von Dresden. Die Immobilie umfasst 78.000 qm Produktions- und Logistikfläche sowie 80.000 qm unbebautes Land.
Die Anlage wurde zwischen 1992 und 2012 gebaut und erweitert. Der Kaufvertrag wurde am 23. September 2025 unterzeichnet, der Abschluss ist für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres geplant.
Die Übernahme sei, so das Unternehmen, ein wichtiger Schritt zur schnellen und kosteneffizienten Erweiterung der Produktionskapazitäten. Die neue Anlage soll bis Ende des Geschäftsjahres 2027 betriebsbereit sein und zunächst Kapazitäten für Sandalen, Clogs und Fußbetten schaffen.
Birkenstock betont, dass man auch weiterhin gezielt nach Vermögenswerten innerhalb der EU Ausschau halten werde.