Aufgrund der herbstlichen Witterung im August sei das Geschäft mit aktueller Taschenmode bereits angelaufen. Augustin: „Wir hoffen auf eine schwarze Null per Ende August.“
Allerdings seien nicht alle Lederwarengeschäfte gleich erfolgreich, so Augustin weiter. Der Wettbewerb habe extrem zugenommen. Neben dem Online-Handel habe der Textilhandel die Tasche entdeckt. Will heißen: „Der Taschenkuchen ist zwar größer geworden, aber auch die Anzahl der Esser wird mehr.“
Generell entwickelten sich vor allem kleinere Geschäfte seit einigen Jahren schlechter am Markt. Dieser Trend zieht Spuren nach sich. „Die Branche hat seit der Jahrtausendwende mehr als ein Drittel ihrer Unternehmen verloren“, sagte Augustin beim Blick auf die Umsatzstatistik. Allerdings nahm die Anzahl an Filialisten zu, so dass die Anzahl der Läden weniger stark geschrumpft sein dürfte. Augustin rechnet mit „rund 3.000 Standorten“, an denen Lederwaren verkauft werden. Darin enthalten sind neben Mode- und Schuhgeschäften auch Concept Stores, Schreibwarengeschäfte oder auch Einrichtungshäuser.
Die Lederwarenbranche blickt hoffnungsfroh auf die letzten Wochen und Monate bis zum Jahresende. Schließlich erzielten die Händler über 30 Prozent ihres Umsatzes in den letzten drei Monaten.