Als Partner sind Marc Plückebaum und Dirk Pues von der neu gegründeten Osnabrücker 2PShoes GmbH für die internationale Kollektionsentwicklung verantwortlich und steuern den Vertrieb im Gebiet DACH. schuhkurier sprach mit den beiden exklusiv über die Ausrichtung der Schuhkollektion
schuhkurier: Welche Handschrift wird die neue Camp David-Schuhkollektion tragen?
Dirk Pues: Wir haben die Schuhkollektion in enger Anlehnung an die Textilkollektion entwickelt, die im Markt ja bereits etabliert ist. Die Einbindung von Logos und Artwork spiegelt die Lifestylewelt der Marke Camp David wider. Durch den Einsatz von hochwertigen Ledern entspricht die Schuhkollektion außerdem dem qualitativ hohen Anspruch von Camp David.
Marc Plückebaum: Die flexiblen Kollektionsinhalte der Schuhlinie zeigen die gesamte Bandbreite der Camp David-Welt – vom Casual Schuh bis zum cityorientierten Modell ist alles dabei. Wir bieten sportive Sneaker und Cupsoles genauso wie kernige Winterboots und semi-formelle Desert Boots. Chelsea Boots und Schnürer bilden den ‚angezogeneren‘ Teil des Portfolios. In der ersten Kollektion Herbst/Winter 2014/15 legen wir zudem ein Augenmerk auf Halbschuhe. Die Nachfrage nach Boots ist zwar bei den Verbrauchern ungebremst, es besteht jedoch eine Lücke bei neu interpretierten Halbschuhen – dies haben wir abgedeckt.
DP: Wir bieten in der ersten Saison insgesamt 25 Modelle in unterschiedlichen Farb- und Materialkombinationen an, so dass wir insgesamt auf 60 Positionen kommen. Es sind allesamt Eigenentwicklungen bis hin zu individuell gestalteten Sohlen. Wir interpretieren das Thema Herrenschuhe völlig neu.
sk: Ist Camp David als Marke mit plakativen Prints gut für Schuhe umsetzbar?
DP: Logos sind selbstverständlich ein Kernbestandteil der Marke. Je sportlicher das Modell, desto markanter werden sie auch im Schuhbereich eingesetzt. Bei formelleren Modellen kommen Artworks dann deutlich subtiler Art zum Einsatz. Dadurch ist für jeden Geschmack etwas dabei.
sk: Wie sieht die Preisgestaltung und Taktung der Kollektion aus?
MP: Wir bewegen uns mit der Kollektion im Kernpreissegment zwischen 89 und 149 Euro VK. Dabei fangen Sneaker bei 89 Euro an, Boots kosten zwischen 129 und 159 Euro. Im ’angezogenen‘ Segment liegt die Preisspanne zwischen 119 und 149 Euro.
DP: Für den Start planen wir jeweils eine saisonale Kollektion. Wir werden Bestseller, aber auch NOS-Produkte zur Verfügung stellen. Dabei ist sowohl die Vor- als auch die Nachorder frei einteilbar. Es wird sogar die Möglichkeit bestehen, Einzelpaare nachzuordern.
sk: Welche Zielgruppe sprechen Sie mit der Kollektion an?
DP: Wir möchten nicht nur Kunden, die sich bereits für die Marke begeistern, mit Schuhen bedienen, sondern die Zielgruppe deutlich früher abholen. Wir wollen vor allem auch Verbraucher, die nicht zu der typischen Cam David-Klientel gehören, über das Produkt Schuh erreichen. Und wir sind überzeugt, dass uns das mit unserer Kollektion gelingen wird.
DP: Die tragende Säule dafür wird der gehobene, stationäre Schuhfachhandel sein – neben eigenen Camp David-Stores und bestehenden Partnern im Textilhandel.
Das komplette Interview lesen Sie in schuhkurier Ausgabe 50.