Caprice will beim Handel auch über Konditionen punkten. So biete man eine durchschnittliche Spanne von etwa 150% vor Rabatten; einige Stiefel und Stiefeletten seien sogar mit 170% Spanne versehen, so Caprice-Geschäftsführer Jürgen Cölsch. Die Preise seien im Schnitt gehalten, die Marge nicht angegriffen worden. „Wir wollen mit unseren Kunden partnerschaftlich und auf Augenhöhe zusammenarbeiten“, fasst er die Strategie zusammen. „Dazu gehört auch ein anständiges Preis/Leistungs-Verhältnis.“
Vertikalisierung „kein Thema"
Auch sei man nicht an einer Vertikalisierung interessiert. „Wir sind Hersteller, kein Händler. Daran wird sich nichts ändern“, unterstreicht Jürgen Cölsch. Man sei durch die Caprice-eigenen Beschaffungswege optimal aufgestellt, um flexibel auf die Bedürfnisse des Handels reagieren zu können.
Als Baustein der intensivierten Partnerschaft mit dem Handel sollen auch jüngste Veränderungen im Vertrieb verstanden werden. So arbeite man künftig mehr mit Gebietsmanagern zusammen. Diese seien bestens ausgebildet, geschult in den internen Abläufen und verfügten auch über genaueste Kenntnisse der Kollektion. Sie sollen sich in den Dialog mit dem Handel begeben, um mit ihm ’an einem Strang zu ziehen‘, so die Strategie von Caprice. Man wolle seinen Beitrag dazu leisten, dass in der Branche ein neues Denken, eine neue Kultur Einzug hält.
Weitere Details zur Caprice-Strategie lesen Sie in schuhkurier Ausgabe 7.