Vier Expertenvorträge und anschließende Diskussionsrunden widmeten sich während des ’Forum Schuhe‘ im Rahmen des ganztägigen CFB-Kongresses verschiedenen Aspekten und Schwerpunkten von Flächenpartnerschaft zwischen Handel und Industrie.
Wichtigstes Fazit des Tages: Die Schuhbranche befindet sich bei dieser Thematik derzeit auf einem Weg, der von Vielen (noch) als steinig empfunden wird. Darüber hinaus wurde die umfängliche Orientierung an bereits entwickelten Standards als unerlässlich für den Weg in die Zukunft ausgemacht.
Alexander Schlosser, verantwortlich für den Vertrieb/EDI bei der Gabor Footwear GmbH, erläuterte in seinem Vortrag die Nutzung von EDI bei Gabor Footwear/Camel Active. Dabei zog er das Fazit, dass EDI zwar eine Win-Win-Situation für Industrie und Handel schaffe, es allerdings nach wie vor an gegenseitigem Vertrauen mangele.
Im Anschluss wurde mit Jürgen Fröhlich, Vertriebsleiter Innendienst bei der Falke KGaA, ein Blick über den Tellerrand geworfen und die praktische Umsetzung der Connecting Fashion Business-Initiative im textilen Bereich vorgestellt.
Daran anknüpfend erörterten Marc Leinweber, Geschäftsführer der AktivSchuh GmbH, und Markus Müller, Senior Branchenmanager Fashion/Schuhe/Sport bei GS1, das Konzept eines Umsetzungsnetzwerks für die Schuhbranche. Dieses soll sich im nächsten Jahr als neutrale Austausch-Plattform für alle Akteure der Branche etablieren und die erfolgreiche Umsetzung von EDI unterstützen.
Abschließend erörterte Björn Wöstmann, Head of IT bei der Lloyd Shoes GmbH, gemeinsam mit Händler Michael Hammerschmidt die konkrete Zusammenarbeit zwischen Handel und Industrie mit EDI.
Eine ausführliche Analyse der Themen des CFB-Kongresses und des Forum Schuhe finden Sie in der nächsten Ausgabe schuhkurier (50/2013).