Das Unternehmen gab dazu gegenüber schuhkurier folgendes Statement ab: "Unsere Sourcing Teams sind gerade dabei, Informationen zu sammeln und das Ausmaß der Schäden für unsere Lieferanten im südlichen Vietnam zu bewerten."
Die Sicherheit und das Wohlergehen der Mitarbeiter von Clarks und der von den Lieferanten beschäftigten Mitarbeiter stünden an erster Stelle. Alle Clarks Mitarbeiter seien in Sicherheit. "Soweit wir wissen, wurden keine der von unseren in Südvietnam ansässigen Lieferanten beschäftigten chinesischen oder taiwanesischen Fabrikarbeiter verletzt."
Betriebe im Norden geschlossen
Die Informationsbeschaffung bleibe allerdings weiterhin schwierig, da die Unruhen fortschreiten würden: "Wir beobachten die Situation gemeinsam mit dem Management unserer Lieferanten aufmerksam."
Die Zulieferbetriebe im Norden des Landes hätten zwar von keinen Gewaltausschreitungen berichtet, seien jedoch vorsichtshalber geschlossen worden: "Wir stehen aktuell im Gespräch mit allen unseren Lieferanten im gesamten asiatisch-pazifischen Raum, um Notfallpläne zu besprechen und die Folgewirkungen, die diese Unruhen auf unsere Produktion und Lieferzeiten haben, zu beurteilen", so Clarks gegenüber schuhkurier. "Wir sind derzeit nicht in der Lage, irgendwelche Vermutungen anzustellen, aber wir werden in jedem Fall versuchen, die Auswirkungen für unsere Kunden so gering wie möglich zu halten."