Die Umsätze im Großhandelsgeschäft beliefen sich beim US-Schuhhersteller Crocs auf 217,2 Mio. US-Dollar und damit 1,4% unter dem Vorjahreswert (220,3 Mio. US-Dollar). Einen Rückgang der Umsätze verbuchte Crocs auch in seinem Online-Geschäft. Diese gaben um 3,3% nach, so dass das Unternehmen 19,6 Mio. US-Dollar erwirtschaftete. Im Vorjahr lagen die Erlöse aus dem Onlinegeschäft noch bei 20,3 Mio. US-Dollar.
Einen Rückschlag musste Crocs auch beim Netto-Gewinn hinnehmen. Dieser stürzte von 29 Mio. US-Dollar auf 6,4 Mio. US-Dollar ab. Mit herausgerechneten Einmaleffekten landete Crocs bei 17,3 Mio. US-Dollar, nach 30,8 Mio. im Vorjahr.
Gründe für das schlechte Abschneiden sieht das Management in den negativen Währungseffekten in Japan und Russland sowie in der Veränderung der Sortimentszusammensetzung, gibt Crocs bekannt.
Nachdem sich Crocs-Konzernchef McCarvel in den Ruhestand verabschiedet hat, ist der Schuhhersteller weiterhin auf der Suche nach einem Nachfolger. Interimmäßig leitet Thomas Smach den Konzern als CEO.