Crocs, Inc. hat im ersten Quartal 2026 besser als erwartet abgeschnitten und hebt infolgedessen seine Prognose für das Gesamtjahr an. Der Umsatz lag bei 921 Mio. US-Dollar und damit leicht unter Vorjahr (minus 1,7 %), entwickelte sich jedoch stärker als vom Markt erwartet.
Treiber der Entwicklung war vor allem das Direct-to-Consumer-Geschäft, das um 12,1 % zulegen konnte. Das Wholesale-Geschäft hingegen verzeichnete einen Rückgang von 9,9 %. Auch operativ musste das Unternehmen leichte Einbußen hinnehmen: Das Betriebsergebnis sank um 9,9 % auf 201 Mio. US-Dollar.
CEO Andrew Rees kommentiert: „Wir freuen uns, das Jahr mit besser als erwarteten Ergebnissen begonnen zu haben, die auf der breiten Attraktivität unserer beiden Marken für die Verbraucher sowie auf der konsequenten Umsetzung unserer Strategie beruhen. Wir erzielten einen Unternehmensumsatz von über 900 Millionen US-Dollar, einschließlich eines Wachstums in unseren Direct-to-Consumer-Kanälen für beide Marken.“
Die Kernmarke Crocs entwickelte sich stabil mit einem Umsatzplus von 0,8 % auf 767 Mio. US-Dollar. Besonders international konnte die Marke zulegen (+7,2 %), während Nordamerika rückläufig war. Die Marke Heydude blieb hingegen unter Druck und verzeichnete ein Umsatzminus von 12,3 %, insbesondere aufgrund schwacher Großhandelsumsätze.
Für das Gesamtjahr zeigt sich das Unternehmen nun optimistischer. „Aufgrund unserer Ergebnisse im ersten Quartal heben wir unsere Prognose für das Gesamtjahr sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn an“, so Rees.
Crocs erwartet für 2026 nun eine Umsatzentwicklung zwischen minus 1 % und plus 1 % sowie ein verbessertes Ergebnis je Aktie in der Spanne von 13,20 bis 13,75 US-Dollar.
Auch für das zweite Quartal bleibt der Ausblick verhalten: Während die Marke Crocs leicht wachsen soll, wird für HEYDUDE weiterhin ein deutlicher Rückgang prognostiziert. Insgesamt setzt das Unternehmen auf Innovationskraft, Markenstärke und den weiteren Ausbau des Direktgeschäfts, um langfristig profitabel zu wachsen.