Anne Vospeter, Schuhhaus Potthoff, Gütersloh
Unser dringlichster Wunsch ist, dass wir das, was wir geordert haben, auch bekommen, denn Planungssicherheit ist äußerst wichtig. Die Lieferkettenprobleme der Industrie sollten also künftig behoben sein. Ein weiteres Anliegen ist, dass die Preissteigerungen nicht überhandnehmen. Eine Erhöhung um zehn Euro akzeptiert unsere Kundschaft meist noch, doch 20 Euro mehr für ein bereits bekanntes Modell – das ist einfach zu viel. Außerdem würden wir es sehr begrüßen, wenn die aktuell vorgezogenen Ordertermine
sich in Zukunft wieder normalisieren würden. Wenn wir die frühen Termine jetzt wahrnehmen – und bei wichtigen Lieferanten werden wir das zum Teil tun, sind wir gezwungen, ins Blaue hinein zu ordern. Dabei müssen wir – im Gegenteil – näher an den Markt heran und nicht immer weiter weg. In Bezug auf die Kollektionen hoffen wir auf viele flexible Böden. Denn wenn die Mode, wovon wir ausgehen, wieder etwas „angezogener“ wird, erleichtern flexible Sohlen den Umstieg vom Sneaker auf einen „normalen“ Schuh enorm.