Die Damenschuhmarke Högl ist im modischen Premium-Bereich positioniert. Das Modellspektrum reicht vom edlen Sneaker über kernige Booties bis hin zu femininen Styles. Seit drei Saisons wird das Angebot um „Högl-Vision“ ergänzt, eine kleine Subline mit besonders hohem Anteil recycelter bzw. nachhaltiger Materialien sowie Betonung auf eine teilweise vegane Ausrichtung. Recyceltes Nylon, Schnürsenkel aus Tencel und andere moderne Komponenten sollen den Anspruch dieses Kollektionsteils unterstreichen. „Wir erlauben uns in diesem kleinen Segment, ein wenig über den Tellerrand zu schauen“, schildert Dr. Gerhard Bachmaier, Geschäftsführer der Marke Högl und Mitgesellschafter der Lorenz Shoe Group. Das Konzept komme gut im Markt an. Aber auch unabhängig von Högl-Vision sei viel passiert bei der Damenschuhmarke.
Man habe enorm investiert, um Högl aufzuwerten und in Richtung der Endverbraucherin klarer zu positionieren. „Wenn man heute erfolgreich sein will, muss eine Marke attraktiv für die Endkonsumentin sein“, ist Bachmaier überzeugt. Zum Markenauftritt tragen international über 2.000 Fachhandelspartner und 120 Stores weltweit bei, darunter 60 Partnerstores in Europa und China sowie 60 eigene Geschäfte in verschiedenen Märkten – 20 davon im Raum DACH. Das Investment in die modische und qualitative Ausrichtung der Kollektion trägt aus Sicht von Bachmaier Früchte – auch unter dem Eindruck der Pandemie: „Es hat uns unheimlich gefreut, dass der Fachhandel für F/S 2022 sehr modisch und farbenfroh eingekauft hat.“ Man sehe gerade den gehobenen Fachhandel als Partner und verfolge das Ziel, diese Zusammenarbeit weiter auszubauen, erklärt Walter Breuer, Wholesale-Director von Högl. Auch die in diesem Jahr neu eröffneten Partnerstores in Innsbruck, Linz und Weimar seien sehr gut angelaufen. „Das Investment in die Kollektionen, das gerade in den zurückliegenden Saisons nochmals verstärkt wurde, zahlt sich aus“, so Breuer. „Wir haben die schwierige Phase der Corona-Pandemie genutzt, um uns weiterzuentwickeln. Auf unsere zeitgemäße Modernität erhalten wir viel positives Feedback.“ Eine steigende Nachfrage im Premiumsegment sei deutlich spürbar – und auch feminine Schuhe erlebten einen Aufwärtstrend.