Deichmann erzielte in 25 europäischen Ländern und in den USA im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Bruttoumsatz von 5,8 Mrd. Euro. Das währungsbereinigte Umsatzplus lag damit bei 2%. Verkauft wurden 2018 weltweit 178 Mio. Paar Schuhe in den Filialen und über die Onlineshops der Gruppe – knapp 1% mehr als im Vorjahr. Flächenbereinigt blieb der Umsatz mit einem leichten Plus von 0,1% stabil. Zum 31. Dezember 2018 betrieb der Schuhhändler 4.053 Filialen sowie 40 Onlineshops und beschäftigte 40.698 Mitarbeiter.
„Das Jahr 2018 war für den Modehandel in Europa sehr schwierig. Vor allem das anhaltend warme Wetter hat die Entwicklung negativ beeinflusst“, sagte Heinrich Deichmann, Vorsitzender des Verwaltungsrates der Deichmann SE. Auch für die Deichmann-Gruppe sei das vergangene Jahr herausfordernd gewesen. Neben den Wetterkapriolen sah sich das Unternehmen auch einem verschärften Wettbewerb durch reine Onlineanbieter und Modeunternehmen mit Schuhsortimenten gegenüber. „Unter diesen Rahmenbedingungen haben wir die Unternehmensgruppe erfolgreich stabil gehalten und entgegen dem Branchentrend ein Wachstum erzielt“, so Deichmann. „Basis dafür ist unser Markenkern, preiswerte und modische Schuhe in guter Qualität anzubieten. Aber das allein reicht heute nicht aus, um im Wettbewerb zu bestehen. In Zeiten wie diesen punkten wir damit, dass wir schon frühzeitig auf den E-Commerce gesetzt haben und unsere Omnichannel-Aktivitäten immer weiter ausbauen“, so Heinrich Deichmann.
Den Unternehmensgewinn nennt Heinrich Deichmann weiterhin zufriedenstellend. „Wir können auch zukünftig unser Wachstum ohne externe Geldgeber realisieren und bleiben damit unternehmerisch unabhängig“, so Deichmann. „Im vergangenen Jahr hat sich erneut gezeigt, dass unser Konzept, als Familienunternehmen kontrolliert schrittweise zu wachsen, weiterhin der richtige Weg ist.“