Der Essener Schuheinzelhändler Deichmann hat das neue Zentralgebäude am Campus im Norden der Stadt eröffnet. Das lichtdurchflutete Atriumgebäude mit fünf Geschossen wurde von der Architektensozietät GMP entworfen und bildet das neue, repräsentative Entree des Campus an der Aktienstraße. Auch alle weiteren Bestandsgebäude am Campus wurden in diesem Zuge modernisiert. Die ersten Beschäftigten sind bereits in den Neubau eingezogen. Bis zum Sommer werden die restlichen Unternehmensbereiche folgen, die zwischenzeitlich während der Bauarbeiten in Übergangsquartiere ausgewichen waren.
Die offene Architektur fördere bereichsübergreifende Zusammenarbeit und schaffe inspirierende Räume für Innovation und Austausch. Flexible Open-Space-Flächen, moderne Team- und Konferenzbereiche sowie Rückzugsorte für konzentriertes Arbeiten böten optimale Bedingungen für die rund 1.500 Mitarbeitenden am Standort. Neben modernen Arbeitsflächen werde die Aufenthaltsqualität für die Mitarbeitenden auch durch begrünte Wände, Sitzmöglichkeiten im Grünen und eine neue Kantine mit moderner Produktionsküche und attraktivem Außenbereich erhöht. Sie weist innen und außen über 400 Sitzplätze auf und bietet den Mitarbeitenden durchgehend Mahlzeiten und Snacks sowie eine Salat- und Smoothie-Bar. Ein besonderes Augenmerk lag bei der Campuserweiterung auf der Integration ökologischer Technologien: Über 60 Geothermie-Bohrungen sorgen gemeinsam mit einer großflächigen Photovoltaik-Anlage und extensiver Dachbegrünung für eine ressourcenschonende Energieversorgung.
Zur offiziellen Eröffnung begrüßte Gastgeber Heinrich Deichmann zahlreiche geladene Gäste, darunter Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst und Thomas Kufen, den Oberbürgermeister der Stadt Essen. Bei einem musikalischen Beitrag der Essener Philharmoniker wurde das Gebäude feierlich eingeweiht. Im Anschluss gaben der Architekt Volkwin Marg (GMP) und der Künstler Thorsten Bauer Einblicke in die Architektur des Neubaus sowie in die eindrucksvolle Medieninstallation, die sich über vier Etagen erstreckt.
Heinrich Deichmann, Vorsitzender des Verwaltungsrates der Deichmann SE, sagt: „Der Neubau ist Ausdruck unserer positiven Entwicklung und ein nachhaltiges Bekenntnis zu unserem Heimatstandort Essen. Wir investieren damit in die Zukunftsfähigkeit unseres Familienunternehmens und schaffen moderne, inspirierende Arbeitswelten für unsere Belegschaft. Mit dem Neubau schaffen wir in der Essener Zentrale Raum für insgesamt rund 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“ Hendrik Wüst, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, betonte bei der feierlichen Eröffnung des neuen Zentralgebäudes: „Heimische Familienunternehmen, die wie Deichmann in moderne, zukunftsfeste Arbeitsplätze investieren, vertrauen dem Standort Nordrhein-Westfalen. Wir als Landesregierung tun in herausfordernden Zeiten alles, was in unseren Möglichkeiten liegt, um für gute Rahmenbedingungen zu sorgen und die Konjunktur wieder in Fahrt zu bringen.“ Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen unterstreicht: „Mit dem neuen Zentralgebäude setzt Deichmann ein ausdrucksstarkes städtebauliches Zeichen für den Essener Norden. Der Campus verbindet moderne Architektur, nachhaltige Bauweise und hohe Aufenthaltsqualität mit einer verantwortungsvollen Einbindung in das bestehende Wohnumfeld. Die Verlagerung des Haupteingangs an die Aktienstraße, die öffentliche Zugänglichkeit der Wege und die Aufwertung der Grünflächen zeigen beispielhaft, wie Unternehmensentwicklung und Stadtentwicklung Hand in Hand gehen können. Dieses Projekt stärkt Essen als Wirtschaftsstandort und macht zugleich sichtbar, wie zukunftsfähige Stadtentwicklung heute gelingt.“