Im Jahr 1953 gründeten zehn Fachhändler den Schuh-Verband Rexor. Sie verfolgten dabei einen konkreten Gedanken: Ein eigenes Profil, eine zielgruppenorientierte Ausrichtung und der lokale Ansatz waren den Gründungsmitgliedern wichtig – und: Ihnen war wichtig, ohne Verbindlichkeiten und Anweisungen von einer Zentrale zu arbeiten und gleichzeitig maximale Konditionen für die Regulierung der Rechnungen zu erhalten.
Diesem Gedanken fühlt sich die Rexor Schuh-Einkaufsvereinigung auch 70 Jahre nach ihrer Gründung verbunden. Die Gruppe hat bis heute eine Präsenz in sieben europäischen Ländern mit Anschlusshäusern auf- und ausgebaut.
Zu den Mitgliedsunternehmen zählen Familienschuhhäuser und Spezialisten in den Bereichen Mode, Komfort und Kinderschuhe. Der stärksten zwei Märkte für die Einkaufsvereinigung sind Deutschland und Belgien.
Die Rexor-Geschäftsführer Niek Jansen und Günter Neunaber wollen die Partnerunternehmen an dem runden Geburtstag der Vereinigung teilhaben: Sowohl in der für Frühjahr/Sommer- als auch in der Herbst-/Wintersaison wird den Rexor-Partnerunternehmen eine Valuta von 70 Tagen für jeweils eine Dekade gewährt.
Im Jahr 2022 konnte die Rexor an die Zentralregulierungsumsätze der Vor-Corona Zeit anknüpfen. Der Zentralregulierungsumsatz der Anschlussunternehmen betrug 214 Mio. Euro im Jahr 2022, das ist ein Plus von mehr als 22% gegenüber dem Geschäftsjahr 2021.
Die Geschäftsführung der Rexor erwartet trotz herausfordernden Rahmenbedingungen ein weiteres Wachstum auch im laufenden Geschäftsjahr.