Bei der 130. Ausgabe des Rennens gewannen die kenianischen Langstreckenläufer*innen John Korir und Sharon Lokedi, wie bereits 2025, erneut ihre Titel. Korir lief in 2:01:52 einen neuen Streckenrekord, Lokedi siegte bei den Frauen in 2:18:51.
Interessant ist auch der Blick auf das Schuhwerk: Laut Footwear News gewann Korir in einem unveröffentlichten Asics-Metaspeed-Sky-Prototyp. Outside bestätigt, dass der Kenianer in einem Asics-Prototyp unterwegs war und Asics insgesamt sieben der Top-20-Platzierungen bei Männern und Frauen stellte.
Auf Instagram veröffentlichte Asics Los Angeles Marathon einen Gratulations-Post, in dem Korir zu seinem erneuten Boston-Sieg und dem Streckenrekord beglückwünscht wird. Übersetzt heißt es: „Ein großes Lob an unseren „Golden Starr“-Preisträger 2026 und @ASICS-Athleten @johnKorir_ zu seinem heutigen Doppelsieg und dem neuen Streckenrekord beim Boston-Marathon.“ Korir sei zudem zweifacher, aufeinanderfolgender Sieger des Los Angeles-Marathons.
Bei den Frauen verteidigte Sharon Lokedi ihren Titel erneut in einem Modell von Under Armour. Sie lief in einer exklusiven Farbvariante des UA Velociti Elite 3. Der Hersteller nutzte den Sieg gezielt zur Markeninszenierung. In einer Unternehmensmitteilung wird hervorgehoben, dass das Modell in enger Zusammenarbeit mit dem Produktteam entstanden sei. Lokedi wird dort mit den Worten zitiert, Boston sei ein „anspruchsvoller Kurs“, bei dem ihr der gemeinsam entwickelte Schuh „ein zusätzliches Maß an Selbstvertrauen gegeben“ habe. Auch Gründer und CEO Kevin Plank wertet den Doppelerfolg als Beleg dafür, „was möglich ist, wenn Athleten-Feedback und Innovation zusammenkommen“.
Der sportliche Kontext verstärkt die Marktwirkung zusätzlich. Reuters berichtet, dass kühle Temperaturen und Rückenwind die schnellen Zeiten begünstigten. AP hebt hervor, dass Korirs Leistung die fünftschnellste Marathonzeit überhaupt gewesen sei. Für die Schuhbranche verdeutlicht der Boston-Marathon 2026 vor allem die enge Verbindung von Spitzensport, Produktentwicklung und Markenpräsenz. Zugleich zeigt das Rennen, welche Bedeutung Athletenpartnerschaften im Performance-Segment haben können.