Der Trend der kontinuierlich leicht wachsenden Umsätze habe sich für Dockers damit im Jahr 2014 fortgesetzt.
Der Umsatz des Merzalbener Unternehmens sei „trotz wenig erfreulicher Rahmenbedingungen des Marktes“ demnach um 2,9% gestiegen. Dockers verzeichnet damit im dritten Jahr in Folge einen Umsatzanstieg im mittleren einstelligen Bereich.
Grossmann zufolge setze sich diese Entwicklung in 2015 bislang fort: Der Umsatz habe in den ersten sechs Monaten 2015 mit einem Anstieg von 6,7% deutlich über dem Vorjahr gelegen.
„Wir sind mit dem Jahr 2014 insgesamt recht zufrieden“, so Ralf Grossmann. „Die nicht gerade optimistischen Prognosen und Stimmungen im Gesamtmarkt haben wir mit unseren Zahlen wohl eindeutig übertroffen. Vor allem die finanziellen Probleme bei einigen Großkunden haben uns aber schon Kopfschmerzen bereitet, hinzu kam in Einzelfällen die Nichtversicherbarkeit.“
Die Auftragsbestände für das zweite Halbjahr (also die H/W-Saison 2015/16) lägen mengenmäßig leicht unter den vergleichbaren Vorjahreszahlen. Damit werden die Nachorders über das Gesamtergebnis von Dockers in 2015 entscheiden.
Die Umsatzanteile blieben in 2014 mit 45% für Herren, 35% für Damen und 20% für Kinder in etwa konstant. Hier würden sich auch für 2015 keine spürbaren Veränderungen abzeichnen.
Abverkaufstrends: Sportiv punktet
Ganz oben bei den Abverkäufen stünden bei Dockers per 30.6. sämtliche Typen der Textil- und Leinenschuhe sowie leichte, sportive Modelle in kräftigen Farbkombinationen. Positiv verlaufe auch der Verkauf der ’Soft Insole‘-Ausstattung. Komfort und Leichtigkeit seien offensichtlich wichtige Themen im Verkauf. Dies Entwicklung zeichne sich auch für die Vororder Sommer 2016 ab.
Exportquote konstant
Die Exportquote sei laut Grossmann in 2014 mit knapp 35% in etwa konstant geblieben. Die mit Abstand wichtigsten Märkte seien erneut Österreich, Belgien, Frankreich, Skandinavien und die Schweiz. Die Entwicklung in Russland sei aufgrund der Gesamtsituation deutlich rückläufig. Von diesem Trend seien auch die Exporte nach Polen betroffen, da ein großer Teil der Ausfuhren nach Polen in der Vergangenheit nach Russland weiterverkauft worden sei.