„Wir erreichten erstmals einen Jahresumsatz von 1 Mrd. Pfund (1,16 Mrd. Euro)“, erklärt Kenny Wilson, Chief Executive Officer der Dr. Martens PLC. Das Unternehmen stellte im Juni das Fiskaljahr 2022/23 vor. Dabei sei vor allem am Gesamtumsatz ein Wachstum von 10% (währungsbereinigt 4%) zu verzeichnen. Laut Wilson sei diese Entwicklung ein Beweis „der Stärke der Marke“ und der Unternehmensstrategie.
Besonders stolz sei man auf die Entwicklungen im D2C-Bereich. Das Segment mache bereits mehr als die Hälfte des Umsatzes aus. Hierfür wurde ein Umsatzwachstum von 16% (währungsbereinigt 11%) verzeichnet. Gleichzeitig würden die Pläne in Japan und der EMEA-Region zufriedenstellend voranschreiten. So plant das Unternehmen auch in Zukunft zahlreiche Öffnungen der eigenen D2C-Stores. Leichte Einbußen nahm Dr. Martens im Bereich Großhandel hin. Hier wuchs der Umsatz um 4%, verzeichnete jedoch ein währungsbereinigtes Minus von 3%.
Auch in Amerika ließ das Geschäft zu wünschen übrig, heißt es vom CEO. Hier sah man sich auf der einen Seite mit einem „herausfordernden Konsumentenumfeld“ konfrontiert, während man sich gleichzeitig operative Fehler erlaubt hat. Wilson nennt hierbei Beispiele wie der Wechsel zum Distributionszentrum in Los Angeles sowie schwache Umsetzungen von Marketingkampagnen. Dr. Martens unternehme bereits jetzt Bestrebungen, die vergangenen Probleme zu analysieren und zu beheben.