„Unsere Ergebnisse für das Geschäftsjahr 24 fielen wie erwartet aus und spiegeln die anhaltend schwache Verbrauchernachfrage in den USA wider“, fasst CEO Kenny Wilson das Geschäftsjahr zusammen. Vor allem das US-amerikanische Geschäft belastet das Unternehmen Dr. Martens aktuell: Rund 23,9% weniger Umsatz und damit 325,8 Mio. Pfund wurden im vergangenen Geschäftsjahr erzielt. „Dies wirkte sich insbesondere auf unser Großhandelsgeschäft in den USA aus und kompensierte unsere DTC-Performance der Gruppe, wo die Paare um 7 % wuchsen“, so Wilson weiter. In der Region EMEA sank der Wert nur um -2,5% auf 431,8 Mio. Pfund. „In den Regionen EMEA und APAC haben wir robuste Ergebnisse erzielt, und unsere Supply-Chain-Strategie führt weiterhin zu guten Einsparungen.“
Zweistelliger Umsatzrückgang, neue Sparpläne
Insgesamt verzeichnete das Unternehmen im Geschäftsjahr 2023/24 einen Umsatzrückgang um 12,3% auf 877,1 Mio. Pfund (ca. 1,0 Mrd. Euro). Für die Zukunft stellt Dr. Martens deshalb ein Kostenaktionsplan auf: insgesamt sollen dabei jährlich 20 Mio. Pfund bis 25 Mio. Pfund eingespart werden. Finanzchef Giles Wilson verantwortet den Sparplan. „Wir sind uns darüber im Klaren, dass wir die Nachfrage in den USA ankurbeln müssen, um ab dem GJ26 wieder zu wachsen, und führen einen detaillierten Plan durch, um dies zu erreichen, mit neu ausgerichteten und erhöhten Marketinginvestitionen in den USA im kommenden Jahr. Außerdem kündigen wir einen konzernweiten Kostenaktionsplan an, der Einsparungen in Höhe von 20 bis 25 Millionen Pfund vorsieht.“ Dennoch zeigt sich der CEO Kenny Wilson optimistisch: „Ich bin zuversichtlich, dass die Maßnahmen, die wir in diesem Übergangsjahr ergreifen, uns für die kommenden Jahre in eine gute Verfassung bringen werden.“