Laut Ecco stieg der Umsatz außerhalb Europas zum ersten Mal auf mehr als 50% des Gesamtkonzernumsatzes und hat damit Ecco’s Ziel, ein ausbalanciertes globales Marktpolio zu schaffen, erfüllt. Der Gewinn vor Steuern kletterte um 4% auf 183 Mio. Euro. Das entspricht einer Umsatzrendite von 14,6%, teilt der Schuhhersteller mit. Ferner heißt es, dass Ecco und seine Partner 174 neue Stores eröffnet und das Shop-Portfolio rationalisiert haben. In der Summe ergeben sich 95 zusätzliche Shops. Die Investitionen stiegen dem Unternehmen nach um 18% auf 52 Mio. Euro. Das Eigenkapital erhöhte sich auf 579 Mio. Euro und die Eigenkapitalquote lag bei 61,1%.
„Das Ergebnis ist zufriedenstellend und etwas besser als im Vorjahr, wo wir bei einem Niveau von 176 Mio. Euro Gewinn lagen“, so Steen Borgholm, Ecco CFO. „Es ist uns gelungen den Umsatzrückgang in Europa auszugleichen. Dies geschah durch die Beschleunigung der Shoperöffnungen, weitere Erschließung von E-commerce-Seiten und der sehr engen Zusammenarbeit mit unseren Wholesale-Partnern. Mit Ausnahme von Russland und der Ukraine erzielten wir einen Umsatzwachstum in allen drei Kanälen – Retail, E-Commerce und Wholesale – und das in allen drei Regionen. Dies ist eine gute Leistung in einem derzeit schwierigen Marktumfeld.“
Wie das Geschäft innerhalb Europas und speziell in Deutschland für Ecco gelaufen ist, geht aus dem Unternehmensbericht nicht eindeutig hervor.Es wird lediglich erwähnt, dass es in den Märkten Europa, Nordamerika und China keine signifikanten Änderung gegeben habe.