Pumps, Ankle Boots, Stiefeletten und Langschaftstiefel gehören zum Portfolio von ’Shape‘. Die Modelle sollen dank einer speziellen Variante des Direktanspritz-Verfahrens hohen Komfort und Leichtigkeit auch bei Sprengungen bis 90 mm ermöglichen. Neu sind auch lederbezogene Absätze, die bei diesem Verfahren zum Einsatz kommen. Die ’Shape‘ Linie umfasst neben Schwarz auch Grau- und Brauntöne sowie Bordeaux. Das Design ist puristisch; dezent eingesetzte Deko-Elemente sollen Akzente setzen. Mit der ’Shape‘-Linie, die weltweit gelauncht wird, will der dänische Anbieter insbesondere im feminineren bis Galanterie-Bereich punkten. Man sehe für ’Shape‘ insbesondere den gehobenen Schuhfachhandel als optimale Plattform, so Reichwald. Wer sich für die Order dieser Schuhe entscheidet, werde intensiv mit Marketingmaßnahmen unterstützt. Eine Mindestordermenge von 60 Paar sei sinnvoll – im Gegenzug biete man dem Handel „Risikoverteilungskonzepte“.
Verbundgruppen und Fachhändler im Blick
’Shape‘ ist einer von zahlreichen Bausteinen einer neuen Strategie, mit der Ecco gerade auch auf dem deutschen Markt Anteile hinzugewinnen will. Wie Matthias Reichwald gegenüber schuhkurier erläutert, will das Unternehmen die Zusammenarbeit mit den Verbundgruppen deutlich intensivieren und dem Fachhandel neue Konzepte anbieten. Dazu gehören mit der H/W-Saison laut Reichwald u.a. besser kalkulierte Artikel und zusätzliche Konditionenmodelle. Weitere Maßnahmen seien bereits konkret in Planung.
Kinderschuhe: Neue Strategie und GDS-Teilnahme
Auch im Kinderschuhbereich will Ecco sich neu aufstellen. Erste Ansätze sollen zur H/W-Saison schon sichtbar sein; ein Roll-out ist für F/S 2017 geplant. Mit seiner Kinderschuhkollektion will Ecco im Sommer auf der GDS Flagge zeigen.
Stores: Fokus auf ’Key Cities‘
Hinsichtlich der Expansionspolitik will Ecco ebenfalls neu justieren. Man verfolge, so Reichwald, eine ’Key City Strategie‘, bei der Großstädte wie München, Stuttgart, Köln, Düsseldorf und Hamburg im Mittelpunkt stehen. In diesen könne man sich neben bereits bestehenden Stores noch einen weiteren Standort vorstellen, so Reichwald. Diese neuen Stores sollen in Eigenregie geführt werden. „Wir wollen über die Präsenz in großen Städten die Marke sichtbarer machen. Zugleich wollen wir ein erweitertes Produktangebot transportieren und Begehrlichkeit wecken“, so Reichwald.
Parallel dazu will Ecco in Kooperation mit dem Fachhandel seine Shop-in-Shop-Strategie intensivieren. Derzeit gibt es über 200 Shop-in-Shops. „Wir sehen Potenzial für eine Verdopplung dieser Flächen bis 2020“, so Reichwald.
Weitere Details zur neuen Ecco-Strategie lesen Sie in schuhkurier Ausgabe 5.