„Das ist eine Steigerung von knapp 7,7% im Vergleich zum Vorjahr (18,2 Mrd.). Bereinigt um den Umsatz von Amazon.de, beträgt das Wachstum allerdings nur 2,8%,“ kommentiert Lars Hofacker, Leiter Forschungsbereich E-Commerce beim EHI, die Studie ’E-Commerce-Markt Deutschland 2014‘ des EHI und Statista, die am 21. Oktober veröffentlicht wird.
Angeführt wird das Ranking der 1.000 umsatzstärksten Onlineshops durch den Onlineshop Amazon.de mit 5,8 Mrd. Euro. Das Unternehmen Amazon ist mit einigen weiteren Shops wie javari.de, de.buyvip.com im Markt vertreten. Otto.de, das Flagship der Otto Group im E-Commerce, generierte 1,9 Mrd. Euro. Einige weitere zum Konzern gehörige bekannte Shops wie bonprix.de oder baur.de rangieren unter den Top 100. Mit einem Umsatz von 702 Mio. Euro hat Zalando.de den Vorjahres-Dritten Notebooksbilliger.de abgelöst.
In der Schweiz ist das bereits in Deutschland beobachtete deutlich abgeschwächte Tempo der Umsatzzuwächse nahezu ganz zum Stillstand gelangt. Die Top 100 Schweizer Onlineshops generierten 3,4 Mrd. Euro und trugen so zu einer Steigerung von lediglich 3% im Vergleich zum Vorjahr (3,3 Mrd. Euro) bei. Der Umsatz der 100 größten Onlineshops in Österreich umfasste 1,6 Mrd. Euro.