Mit den Mercaden in Dorsten, der Ems-Galerie in Rheine und Q6/Q7 in Mannheim bleiben alle neuen Center in 2016 unter einer Fläche von 20.000 qm. Für 2017 sieht die Planung noch zurückhaltender aus, berichtet das EHI. Aus dem Planungsstand sei noch nicht ersichtlich, ob die vier angedachten Objekte überhaupt Shopping-Center werden oder sich dann doch ein oder zwei als Fachmarktcenter herausstellen. Ferner heißt es, dass die Planungen in Stuttgart, Halver und Neutraubling mit 11.000 qm eher klein seien und ein viertes in Weil am Rhein ebenfalls unter 20.000 qm bleibe. Es werden aber nicht nur die Flächen der Center kleiner. Auch die Städte, in denen sie eröffnet werden, seien eher mittlerer Größenordnung. Der Shopping-Center-Markt verändere sich nach den Jahren des Booms hin zu einer Reifephase.
„Da bereits eine hohe Dichte an Shopping-Centern besonders in Innenstadt- und Stadtteillagen besteht, haben wir aktuell ein sehr verlangsamtes Wachstum hinsichtlich Shopping-Center-Neueröffnungen. Diese Marktlage führt dazu, dass Investitionen im Shopping-Center-Markt künftig eher auf Revitalisierungen entfallen“, beschreibt Marco Atzberger, Mitglied der Geschäftsleitung im EHI, die veränderte Ausgangssituation für Verbraucher und Center.