Werbeverweigerer und Schnäppchenjäger
Die in den EHI-Szenarien beschriebenen Zukunftstypen verteilen sich in der Bandbreite von 8 bis 16% Marktanteil relativ ausgewogen auf die heutigen Haushalte. Den stärksten Anteil haben die Preis-orientierten Kundengruppen und die Werbeverweigerer mit jeweils um die 16%, gefolgt von den Schnäppchenjägern mit einem Anteil von rund 13%.
Die Studien-Ergebnisse zeigen darüber hinaus, dass Handelsmarken bereits alle Kundengruppen durchdrungen haben. Der Anteil der Handelsmarken ist bei den preisorientierten Kundengruppen besonders groß. Allerdings wirken die Mehrwertkonzepte der Handelsmarken auch in den Kundengruppen mit verstärkter Qualitäts- und Zeitorientierung, heißt es in der EHI-Studie.
Die E-Commerce-Affinität ist einerseits abhängig von Produktkategorien andererseits von den Lebensstilen der Kundengruppen, so die Experten des EHI. Ein Beispiel: Trotz geringer E-Commerce-Affinität gibt die nachhaltig orientierte Gruppe ‘Hyperkonsum war gestern’ vor allem für Textilien im Internet sehr viel Geld aus. Im Internet findet diese Kundengruppe offensichtlich schneller Produktangebote, die sich mit ihren Ansprüchen an Qualität und Nachhaltigkeit decken. Wesentliche Treiber der E-Commerce-Entwicklung sind Zeitdruck und zunehmende digitale Kompetenz.
Die EHI-Studie "Shopperverhalten im Umbruch" wurde in Kooperation mit GfK erstellt.