Gemäss der EHI-Studie wird mehr als jeder dritte Euro, der im deutschen Einzelhandel umgesetzt wird, über Girocard mit PIN oder mit Unterschrift abgewickelt (38% aller Umsätze im Einzelhandel).
Der Umsatzanteil des Girocard-Verfahrens im Einzelhandel liegt laut EHI bei fast einem Viertel (24,6%). Das unterschriftbasierte SEPA-Lastschriftverfahren macht aktuell noch einen Anteil von 13,4% aus, gefolgt von der Kreditkarte mit 6,1%. Weitere 0,6% werden durch Handelskarten und 0,9% durch Maestro/V Pay umgesetzt.
Kontaktlose Karten für die Zukunft
„Die Deutsche Kreditwirtschaft hat hierzulande mit der Girokarte ein erstklassiges Zahlungsinstrument und dadurch eine ausgezeichnete Marktstellung, die auch beibehalten und gestärkt werden muss – und da sind sie dran“, erläutert Horst Rüter, Zahlungsexperte und Mitglied der Geschäftsleitung im EHI.
Derzeit erfreue sich das Verfahren Girocard kontaktlos wachsender Akzeptanz, sowohl auf Kunden- als auch auf Händlerseite. Etwa zwei Drittel der größeren Händler können mittlerweile kontaktlose Zahlungen verarbeiten. Und auch der Kunde nimmt das moderne Zahlungsverfahren immer mehr an. Schließlich dauere ein kontaktbehafteter Zahlungsvorgang im Durchschnitt deutlich über 20 Sekunden, während das kontaktlose Bezahlen innerhalb von 10 bis 12 Sekunden abgewickelt werden könne.