Beim Betreten des Hangars entsteht schnell der Eindruck: Hier passt einfach alles. Ein Grundrauschen aus angenehmen Gesprächen liegt in der Luft, dazu unaufdringliche Musik. Ein Sonne-Wolken-Mix schickt Licht und Schatten durch die riesigen Fenster. Und überall schöne Schuhe an kleinen Ständen. Wer mag, kann sich hier treiben lassen und genießen. Eine kurze Pause bei Currywurst oder Milchkaffee. Und weiter geht es, Kollektionen sichten.
Die Initiatoren der Rexor zeigen sich im Gespräch mit schuhkurier zufrieden: Insgesamt 70 Aussteller, etliche davon mit mehreren Marken im Portfolio, sind beim Trend Day dabei. Der Fokus liegt auf dem, was der Schuhhandel gern „Sahnehäubchen“ nennt: Italienische, spanische und portugiesische Marken, Schuhstyles mit dem gewissen Etwas und Accessoires, mit denen ein Sortiment stimmig abgerundet werden kann.
„Wir beobachten, dass die Einkäufer die Veranstaltung sehr gezielt nutzen“, berichtet Rexor-Geschäftsführer Niek Jansen. Viele hatten Termine ausgemacht und suchten die entsprechenden Fabrikate auf. So spricht Rainer Barth (Luca Grossi) von einem „guten Tag“: „Ich hatte schon morgens die ersten Termine und hatte durchgehend gut zu tun.“ Auch Dirk Kanzok (Everybody) zeigt sich zufrieden – mit dem Trend Day und der Orderrunde insgesamt: „Wir hatten viele gute Termine im Handel.“ Für Reinhold Cordes (Schuhhaus Cordes) ist der Trend Day der Auftakt für die Orderrunde. Zwar habe er Hauptfabrikate wie Skechers bereits eingekauft – nun komme es darauf an, „schöne Dinge zu finden.“
Allerdings ist in Mönchengladbach auch spürbar: Es ist Druck auf dem Kessel. Für viele Händler war die H/W-Saison ernüchternd. Die Aussichten sind gleichermaßen unsicher. Darum kann das Statement einer Händlerin als stellvertretend angesehen werden: „Wir schauen hier nach besonderen Schuhen, aber wir sind mit angezogener Handbremse unterwegs.“
Weitere Details zum Trend Day lesen Sie in schuhkurier Ausgabe 9.