Die Unitex GmbH
Die Unitex GmbH ist im Mode- und Textileinzelhandel tätig und konnte im vergangenen Jahr erneut Wachstum verzeichnen. Der Zentralregulierungsumsatz stieg um 8% auf 378,1 Mio. Euro. Parallel zum Umsatz habe die Gruppe auch ihr Leistungsportfolio steigern können. So fand das Unitex Fashion Festival im vergangenen Jahr bereits zum zweiten Mal statt und hat sich nach den Worten Raus „als lebendiger Treffpunkt für das Who is Who der Modebranche etabliert“. Auch die diesjährige Veranstaltung sei ein voller Erfolg gewesen. Mit Unitex Data Lake fördere die Gruppe die angeschlossenen Händler und Lieferanten, indem Produktdaten, Abverkäufe und Artikeldaten mit Händlerkennzahlen verknüpft werden und als Basis für datengestützte Unternehmensentscheidungen dienen können. Hinzu kommt der Leistungsbereich Unitex Digital, in dem digitale Lösungen für Modehändler angeboten werden – beispielsweise Whatsapp-Business. Die Unitex konnte im vergangenen Jahr einen Jahresüberschuss von 2,7 Mio. Euro erzielen – ein Plus in Höhe von 15,8% gegen über dem Vorjahr und das beste Ergebnis in der Firmengeschichte. Per Ende 2023 ist Gerhard Albrecht aus der Geschäftsführung der Unitex ausgeschieden. Sein Nachfolger ist Xaver Albrecht. Gerhard Albrecht ist weiterhin als Generalbevollmächtigter beratend tätig. Der Blick auf die Ergebnisentwicklung seit 2019 zeigt: Corona war auch für die SABU-Beteiligungsgesellschaften eine Zäsur. Erst im Jahr 2022 wurden wieder erste Erholungstendenzen sichtbar. „2023 sehen wir nun in allen Gesellschaften bedeutende Steigerungen, die Anknüpfungspunkte an Vor-Corona-Zeiten darstellen“, erklärte Vorstandssprecher Ulrich Rau. Diese Entwicklung wirkt sich auch auf die Dividenden aus, die die SABU eG von ihren Beteiligungsgesellschaften erhält. 2020, 2021 und 2022 hat die Genossenschaft von der RSB-Bank und der SABU GmbH aufgrund der Ergebnissituation keine Dividenden erhalten. „Umso erfreulicher ist, dass erstmals seit Ende der Coronakrise alle drei Beteiligungsgesellschaften wieder Dividenden an die Genossenschaft ausgeschüttet haben“, so Rau. Beim Blick auf das Geschäftsjahr 2024 sehe es noch besser aus; gerechnet wird mit einer Verdopplung der Beteiligungserträge. „Natürlich darf man sich darüber freuen, Fakt ist aber auch, dass die enorme Ergebnisverbesserung letztlich „nur“ die drei mageren Vorjahre ausgleicht. Euphorie wäre auch insofern fehl am Platz, da Sondereffekte infolge der Zinswende künftig wegfallen, das Zinsniveau abflacht und die Marktgegebenheiten herausfordernd und angespannt bleiben“, erläuterte Rau. Die Kornwestheimer Genossenschaft steht aufgrund steigender Erträge aus Beteiligungen und eines höheren Zinsniveaus gut da und hat einen Jahresüberschuss von 1,5 Mio. Euro erzielt. Das entspricht einer Ergebnisverbesserung um 737.000 Euro – fast eine Verdopplung des Vorjahresergebnisses. Der Bilanzgewinn stieg auf 1,9 Mio. Euro. Vor diesem Hintergrund wurde eine Dividendenerhöhung auf 8% beschlossen – drei Prozentpunkte mehr als in den vergangenen drei Jahren.