Shoes! sei auch explizit kein „extrem junges Haus“, betont Berg: „Natürlich sprechen wir mit den Marken auch viele jüngere Kundinnen und Kunden an und freuen uns über den Zuspruch, den wir dabei spüren. Aber wir wollen das Geschäft auf eine breitere Zielgruppe ausrichten.“ Es sei ein Geschäft für „Entdecker“, für alle, die trend- und vielleicht auch markenbewusst sind. Die von Beginn an vier Marken Birkenstock, Dr. Martens, Ugg und Veja waren bereits bei Berg im Laden und online vertreten und seien vom Konzept schnell überzeugt gewesen. Mehr als sechs Marken dürften es auch nicht sein. Mal kommt eine hinzu, mal könnte eine ausgetauscht werden. Im Winter wurde das Angebot durch kuschelige Hausschuhe ergänzt, in diesem Frühjahr kommt die Laufschuhmarke Saucony neu dazu. Ein Ziel des Konzeptes ist es, auch Marken zu gewinnen, zu denen das Unternehmen sonst keinen Zugang hätte.
Dabei gab es bereits das erste Finetuning am Konzept. Es werden immer wieder einzelne Modelle oder Artikelgruppen getestet – hier profitiert das Geschäft von der Synergie mit dem Haupthaus und dem E-Commerce-Angebot. Auch in der Personalplanung zwischen den Geschäften gab es Learnings. Ursprünglich war kein zusätzlicher Büroplatz im neuen Laden geplant. Doch es erweise sich als sinnvolle Ergänzung, hier jemanden im Backend arbeiten zu haben, der bei Frequenzspitzen auch schnell auf die Fläche wechseln kann, sagt Berg.