Gründerin Britta Gras, deren Nachname für den Labelnamen Pate stand, möchte mit ihren Modellen den klassischen Lederwarenhandel erreichen – und hat sich daher ganz bewusst für die ILM entschieden: “Die ILM ist sozusagen das Herzstück der Lederwarenbranche. Wir wollen im klassischen Segment starten – und genau das findet man hier. Wir sind sehr froh, dass wir hier ausstellen können.”
Die Marketingexpertin hat aus ihrer privaten Passion für Mode und Zeichnen ihr eigenes Business aufgezogen: Sportlich und elegant sollen ihre Taschen sein – “schlicht, aber mit Eyecatcher-Effekt”, wie Gras sagt. Die Modelle mit Namen wie “Fräulein Helene” oder “Fräulein Sophie” sollen “wie kleine Häuser für unterwegs sein, in denen man all seine Habseligkeiten sicher unterbringen kann”.
Positives Feedback
Neben Cognac kamen vor allem Taschen in klassischen Winterfarben wie Schwarz oder Dunkelblau gut bei den Besuchern an. Ohnehin hat Gras viel Lob für ihre Premierenkollektion bekommen: “Das Feedback war wirklich toll.” Grundsätzlich sei die Stimmung auf der Messe ihrer Meinung nach “sehr gut” gewesen. Als besonders positiv empfand sie auch das Engagement der Messeleitung, die sie bei allen Fragen unterstützt hätte. Einzig die langen und bisweilen komplizierten Laufwege könnten ihrer Ansicht nach “ein wenig modifiziert werden.”
Für ihren Messestand in der “Lifestyle & Fashion”-Ebene C2 hat Britta Gras mit Unterstützung ihrer Familie echte Bäume zu Präsentationsständern für die Gräschen-Kollektion umfunktioniert. Ein alter Karren und eine antike Kiste, Fundstücke aus einer Scheune, unterstrichen den natürlich-nostalgischen Look von Taschen und Stand zusätzlich.
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