Für die Zukunft wird jedoch ein stabiles Umsatzwachstum von 4,4% erwartet. Das Wachstum wird vor allem für die ersten Monate der zweiten Jahreshälfte prognostiziert. Gleichzeitig sollen die Energiepreise etwas zurückgehen, und zwar um 5,6%. Während die Gesamtkosten ungefähr gleich bei +4,5% bleiben, werden die Personalkosten um rund 5,6% zunehmen. Zwar erwarten viele Händlerinnen und Händler in der Zukunft ein nominales Umsatzplus, aufgrund der Inflation und der gestiegenen Großhandelspreise für Bekleidung und Schuhe um 4,8% kommt es jedoch eher zu einem realen Umsatzminus. Dafür steige nun etwas die Konsumstimmung, so Fashionconsult. Auf Kundenebene finden laut den befragten Händlerinnen und Händlern ebenfalls Veränderungen statt. So setzt sich der Trend zu Casual und Sport fort, während Anlassmode eine Nische bleibt. Langlebige oder nachhaltige Trends können sich bisher kaum behaupten. Um den Rohertrag zu steigern, gaben drei Viertel der Befragten an, die Aufnahme höherer Preislagen in Angriff zu nehmen, während etwas über die Hälfte den Kauf von Sonderposten planen oder Sondervereinbarungen mit Lieferanten eingehen. Mit 91% nimmt sich jedoch ein Großteil der Händlerinnen und Händler vor, den NOS-Anteil zu optimieren. Gleichzeitig werden die Einkäufe leicht zurückgefahren (-3,3%), während aktuell kaum noch Sorge bei der Beschaffung besteht.