Es bleibt schwierig im deutschen Schuhhandel – die erste August- Dekade hat nicht wesentlich zur Besserung der Lage beigetragen. Die Teilnehmer an der ERIX-Marktdatenbank lagen um 2,41% im Minus. Ein Lichtblick ist dabei die Entwicklung der Durchschnittspreise.
Aufgelaufen seit Jahresbeginn stiegen die durchschnittlichen Verkaufspreise von 53,58 Euro auf 56,87 Euro. Dieser Anstieg geht auf alle Warengruppen zurück; besonders deutlich fällt die Steigerung bei den Kinderschuhen aus. Aber auch im wichtigsten Segment der Damenschuhe entwickelten sich die Preise positiv: Von 56,37 Euro ging es auf 58,96 Euro. Im Gegensatz dazu lag die aufgelaufene Abverkaufsquote rund 2 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert.
Im Bereich der Damenschuhe waren Anfang August vor allem Sandaletten gefragt. Ihr Umsatzanteil kletterte von 21,58% auf 25,97%. Darüber hinaus wurden nur sehr geringfügige Verschiebun- gen verzeichnet. Auch den Herren stand der Sinn Anfang August verstärkt nach offenen Schuhen. Hier stieg der Anteil der sommerlichen Modelle ebenfalls: von 11,35% auf 14,83%. Dagegen ging der Anteil der Schnürhalbschuhe von 49,09% auf 45,39% zurück.