Vor einem Jahr hatte eine arktische Kältewelle Deutschland für einige Tage fest im Griff. Die Witterungsbedingungen in der ersten Februar-Dekade waren dagegen zwar weiterhin winterlich angemessen, konnten aber nicht mit den Tiefkühltemperaturen des Vorjahres mithalten. Für die Teilnehmer der ERIX-Marktdatenbank wurde ein aufgelaufener Umsatzanstieg um 2,67% registriert. Ist-Kalkulation und der durchschnittliche Verkaufspreis bewegten sich Anfang Februar auf einem deutlich höheren Niveau als im Vorjahreszeitraum. Die Abverkaufsquoten liegen dagegen exakt gleichauf.
Sehr deutlich wurden die Unterschiede in den Rahmenbedingungen in den extrem nachlassenden Umsatzanteilen von warmgefütterten Stiefeln bei Damen, Herren und Kindern. So ging der Anteil bei den Damen von 32,89% auf 15,59% zurück. Im Gegenzug stieg der Anteil kaltgefütterter Modellen von 29,63% auf 37,10% an. Auch der Anteil von Pumps/Ballerinas entwickelte sich positiv. Drastisch fiel der Rückgang ebenfalls bei den Herrenschuhen aus. Auch hier halbierte sich der Umsatzanteil von 30,30% auf 15,65%. Die gleiche Entwicklung ließ sich auch bei den Kinderschuhen feststellen; auch hier ’litt‘ der Umsatzanteil der warmgefütterten Stiefel.