Der Sommer legte Mitte August eine Pause ein – folglich fielen die Umsätze mit offener Ware im Vergleich zum Vorjahr in den Keller. Im Grunde ideale Bedingungen für den Start in die Herbst/Winter-Saison. Die ersten Abverkäufe von H/W-Modellen reichten jedoch noch nicht aus, um eine Trendwende in der Umsatzentwicklung auszulösen. Der Schuhhandel steckt weiterhin im Minus fest.
Wurde das Geschäft in den Wochen zuvor zum Großteil von Sandaletten & Co. bestimmt, gingen die Umsatzanteile der sommerlichen Warengruppen in der 2. August-Dekade deutlich zurück. So fiel der Umsatzanteil von Sandaletten von 22,30% auf 13,53%. Auch bei Pantoletten ging es abwärts: von 17,50% auf 8,40%. Dagegen zogen die Abverkäufe von Stiefeln im Vergleich zur Vorjahresdekade deutlich an. Hier stieg der Umsatzanteil von 8,64% auf 15,70%. Auch für Pumps/ Ballerinas, Schnürhalbschuhe und Slipper/Trotteures wurden steigende Umsatzanteile registriert.
Besonders deutlich machten sich die unterschiedlichen Wetterbedingungen zwischen August 2013 und 2012 bei den Kinderschuhen bemerkbar. Auch hier stürzten die Umsatzanteile von Sandalen geradezu ab. Kaltgefütterte Stiefel erfreuten sich dagegen hoher Beliebtheit.