Nach dem äußerst milden Start in das neue Jahr schien Anfang Januar fast der Frühling greifbar, als dann doch der Winter zurückkehrte. Bundesweit fiel Schnee und damit einhergehend stieg die Nachfrage nach warmgefütterten Schuhen. Das Resultat: Für die Teilnehmer der ERIX-Marktdatenbank wurde nach der 2. Januar-Dekade ein aufgelaufenes Plus in Höhe von 6,02% verzeichnet.
In erster Linie Damen und Herren deckten sich in der Berichtsdekade mit wärmenden Schuhen ein. Aufgrund der höheren Durchschnittspreise für Warmfutterartikel kletterte der durchschnittliche Verkaufspreis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 56,74 Euro auf 62,14 Euro. Besonders deutlich fiel der VK-Preisanstieg bei den Herrenschuhen aus, hier wurden im Schnitt pro Paar 77,63 Euro bezahlt – nach 70,70 Euro im Vorjahr. Zwei Drittel der Umsätze in der 2. Januar-Dekade wurden mit Stiefel erzielt. Dabei stieg der Anteil der warmgefütterten Modelle von 21,31% auf 27,21%. Auch Stiefel mit Kaltfutter standen im Vergleich höher im Kurs. Hier ging es von 35,94% auf 39,04%. Und auch die Herren entschieden sich verstärkt für gefütterte Modelle. Diese machten 25,85% des Umsatzes aus.