Der erste Monat des neuen Jahres verlief für den Schuhhandel positiv. Nach drei Dekaden liegt der Umsatz aufgelaufen bei +4,26% – vor dem Hintergrund der problematischen Witterungsverhältnisse ein gutes Ergebnis. Erfreulich aus Sicht des Handels entwickeln sich außerdem die Durchschnittspreise. Aufgelaufen wurden im Schnitt 65,93 Euro für ein Paar Schuhe gezahlt – im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 60,78 Euro.
Angesichts des weiterhin ausbleibenden Winterwetters ging es mit den Umsatzanteilen von warmgefütterten Modellen in der 3. Januar-Dekade abwärts. Im Bereich der Damenschuhe machten diese Modelle in der Vorjahresdekade noch einen Anteil von 26,45% aus – in den letzten Tagen des Januars 2014 waren es 23,68%. Dagegen stieg der Anteil der Stiefel mit Kaltfutter leicht an: von 36,99% ging es auf 39,79%. Ganz ähnlich das Bild bei den Herrenschuhen: Auch hier wurden weniger warmgefütterte Stiefel abverkauft als in der Vorjahresdekade. Entsprechend ging der Umsatzanteil von 25,72% auf 19,07% zurück. Noch deutlich gravierender fiel der Rückgang bei den Kinderschuhen aus: Machten etwa die Stiefel mit Warmfutter bei den Großkindern im Vorjahr noch über 50% des Umsatzes aus, waren es nun nur noch 36,45%.