Der deutsche Schuhhandel erlebte Ende März eine Fortsetzung des Höhenflugs. Die Umsätze zogen weiter deutlich an. Nach der 3. März-Dekade lagen die Teilnehmer an der ERIX- Marktdatenbank aufgelaufen seit Jahresbeginn mit 17,32% im Plus. Dabei muss selbstverständlich das miserable Vorjahr in der Betrachtung berücksichtigt werden: Ende März 2013 lag der Handel mit 15,48% im Minus. Sehr positiv entwickelte sich die Abverkaufsquote. Diese kletterte von 19,88% auf 23,25%. Auch der durchschnittliche Verkaufspreis stieg von 60,65 Euro auf 64,07 Euro an.
Im Bereich der Damenschuhe wurden nur geringfügige Veränderungen bei der Entwicklung der Umsatzanteile registriert. Leicht rückläufig entwickelten sich die kaltgefütterten Stiefel: Ihr Umsatzanteil ging von 14,91% auf 12,99% zurück. Im Aufwind – wenn auch verhalten – waren dagegen Sandaletten, deren Anteil am Gesamtumsatz von 7,30% auf 8,95% anstieg.
Erhebliche Verschiebungen gab es dagegen bei den Kinderschuhen: Vor allem für die Kleinkinder wurden deutlich mehr Sandalen abverkauft. Der Anteil kletterte von 12,69% auf 20,33%. Im Gegenzug ging der Anteil der Stiefel deutlich zurück.