Fagus Portugal S.A stellt vor Ort 12 bis 15 Mitarbeiter ein, damit die ersten Leisten wie geplant ab dem 01. Januar 2016 die Fertigung verlassen können. Ziel ist es, bis 2018 weitere 30 Arbeitsplätze zu schaffen.
Fagus und Ecco arbeiten seit über 30 Jahren in der Leistenentwicklung und -fertigung zusammen und errichten mit dem Joint Venture eine Leistenentwicklungs- und Produktionsstätte auf dem neuesten Stand der Technik. Neben der Belieferung von Ecco wird Fagus Portugal S.A über den deutschen Hauptsitz von Fagus in Alfeld (Leine) wegen des dort vorhandene Know-hows und der jahrzehntelangen Erfahrung mit anderen Schuhmarken und Schuhherstellern nach neuen Geschäftsmöglichkeiten suchen. Fagus Portugal S.A wird ebenso unabhängig von einer bereits vorhandenen nahegelegen Produktionsstätte von Ecco arbeiten. Fagus‘ Hauptsitz in Alfeld ist und bleibt unabhängig vom Joint Venture und wird wie bisher weltweit mit Schuhherstellern zusammenarbeiten und von Alfeld aus in der Welt agieren.
Claus Topp, Mitglied der Geschäftsleitung von Fagus und Jakob Møller Hansen, Vorstand für Forschung und Entwicklung bei Ecco, sind die beiden Managing Directors und verantwortlich für das Tagesgeschäft von Fagus Portugal S.A. „Durch die Kooperation erweitern wir unser Spezialwissen in puncto Design, Leisten und Formen und stärken damit unsere Marktposition. Für Fagus unterstreicht das Joint Venture die Bindung zu Ecco und hilft dabei, die Marke Fagus weiter auszubauen und zu beleben. Denn wir bedienen jetzt direkt den innovativen portugiesischen Schuhmarkt, treten dort mit neuen Technologien auf und liefern vor Ort Leisten von hoher Qualität“, so Claus Topp. „Schuhleisten sind das zentrale Gestaltungselement und das entscheidende technische Bindeglied sowohl im Entwicklungs-, als auch im Herstellungsprozess. Die Gründung von Fagus Portugal S.A. ermöglicht uns ein noch schnelleres und besseres Handeln bei der Entwicklung neuer Leisten; ganz gleich um welchen Typ, welches Design oder welche technischen Anforderungen es sich handelt. Wir bringen vier Kollektionen pro Jahr heraus und das erfordert Flexibilität und Dynamik bei der Entwicklung“, ergänzt Jakob Møller Hansen.