Dass Premium-Gründerin Anita Tillmann besonderen Reiz darin findet, gerade auch die technologische Weiterentwicklung der Fashion-Branche zu beobachten, unterstrich sie anlässlich der Fashiontech-Konferenz im Kühlhaus unweit der Premium einmal mehr. Dass Berlin der fruchtbarste Boden für die kreative Szene ist, davon ist Tillmann ebenfalls überzeugt. „Berlin ist der Schmelztiegel der kreativen Industrie, ein Start-up Hotspot. Hier kommen Kreativität und deutsche Tradition zusammen, jeder hat eine Idee, und es gibt ein grenzenloses Potenzial“, so Tillmann.
Und so kamen am Morgen des 18. Januar zahlreiche internationale Gäste zur Fashiontech-Konferenz, um live zu erleben, wohin die Liaison aus Mode und Technologie steuern dürfte. Spannende Neuentwicklungen wurden im Rahmen einer begleitenden Ausstellung vorgestellt.
Dass vieles möglich, aber nicht alles sinnvoll ist, unterstrich Expertin Trina Watt im ihrem Kurzvortrag: „Dass man in der Lage ist, etwas zu tun, bedeutet noch nicht, dass man es auch tun sollte“, betonte die Unternehmerin und zog eine feine Grenze zwischen nutzenbringenden technologischen Entwicklungen und wenngleich kreativen, so doch eher sinnlosen Erfindungen. Zugleich betonte Watt auch: „In fünf Jahren werden alle Modeunternehmen Technik-Unternehmen sein.“
Was konkret auf der Fashiontech-Konferenz zu sehen war, lesen Sie in schuhkurier.