Erster Eindruck verhalten
Jedoch lief der erste Tag an beiden Messen eher ruhig ab. Viel Besuch hatten die Austeller am Samstag nicht, berichtet unter anderem Linda Teles vom Vertrieb des Schuhlabels Steelground: „Es ist auf der Messe immer noch weniger los als es vor Corona war.“ Florian Werner von Werner 1911 pflichtet bei, nutzt die Gelegenheit aber, um entspannt auch informelle Gespräche führen zu können: „Es könnten mehr Leute hier sein, aber man hat mit einigen Händlern reden können, die man auf einer Nachhaltigkeitsmesse nicht erwartet hätte.“ Vor allem könne man sich bei den Igedo-Messen auf eine gute Organisation verlassen, fügt Werner an. Stefan König von der Agentur König mit den Marken Novesta, Cano und Wayz ist der Überzeugung, dass man keine ungerechtfertigten Erwartungen in diese neue Neonyt in Düsseldorf setzen dürfe: „Es ist eben keine internationale Messe wie früher. Man merkt, dass hier vor allem regionale Händler herkommen.“ Für Softclox-Gründerin Cristina Mühle ist der Termin der Messen gut gewählt, um mit der Marke in die Orderrunde zu starten: „Für uns ist es ein schöner Termin und mit den Veranstaltungen hat sie ein gutes Konzept.“
Ein ausführlicher Bericht über die Messen mit Ausstellerstimmen zur bisherigen Orderrunde folgt in der Ausgabe 30/23 von schuhkurier.