Während der Düsseldorf Fashion Days soll die Innenstadt erneut zur Bühne für Fashion und Lifestyle werden. Mehr als 200 Unternehmen beteiligen sich nach Angaben der Veranstalter an dem Format. Keller verwies dabei auch auf die Wirkung über die Branche hinaus. Die DFD stärkten den internationalen Ruf Düsseldorfs als Mode- und Wirtschaftsstandort. Mode sei „mehr als Wirtschaftsfaktor – sie prägt unsere Identität“.
Ulrike Kähler, Geschäftsführerin der Igedo Exhibitions und Vorstandsvorsitzende von DFD by Fashion Net, ordnete die Veranstaltung in den Kontext des Messe- und Ordergeschäfts ein. Die Igedo ist während der DFD mit dem Format Twodays vertreten. Zwei Standorte sind vorgesehen: Halle 29 und Kap.One. Zusätzlich produziert Igedo Modenschauen, die im Rahmen der Fashion Days vor allem auf dem Corneliusplatz an der Königsallee zentriert sind.
Kähler verwies auch auf die schwierige Terminsituation in der Branche. Messe- und Orderkalender seien volatil, alle Beteiligten müssten deshalb eng zusammenarbeiten. „Ohne Fashion Net würde es die Klammer für die DFD nicht geben“, sagte sie. Düsseldorf habe als Orderstandort „keine Zeit zu verlieren“ und müsse sich jede Saison neu definieren, um im Wettbewerb der Standorte zu bestehen.
Kähler betonte, dass der Erfolg des Formats stark von der Beteiligung der Branche abhänge. „Letztendlich geht es um die Mitstreiter“, sagte sie. Ihre eigene Rolle im Netzwerk begründete sie auch mit einer persönlichen Verbindung als Düsseldorferin zum Standort: „Ich bin angetreten, weil mir die Stadt am Herzen liegt.“
Mit dem neuen Markenauftritt „DFD by Fashion Net“ soll die Veranstaltungsreihe künftig noch stärker als gemeinsames Dach für Mode, Order, Handel und Lifestyle sichtbar werden. Die Verantwortlichen sehen die DFD dabei nicht nur als Branchentreff, sondern auch als Instrument zur Stärkung der Innenstadt und zur Profilierung Düsseldorfs als international wahrgenommener Modestandort.