Die Stimmung wurde insgesamt als gut bezeichnet; vor allem die ersten beiden Messetage erwiesen sich als gut frequentiert.
Mehr als 200 Aussteller mit 270 Marken zeigten in Mainhausen Flagge. Etliche Neuaussteller und eine um 10% gewachsene Ausstellungsfläche unterstrichen die Bedeutung der Messe. Brands wie Toms und Wanda Panda zeigten sich mit ihrer ersten Präsenz in Mainhausen zufrieden. Als Neuaussteller im Kinderbereich äußerte sich allerdings Tonino Capurro, der mehrere Kollektionen präsentierte, enttäuscht. „Viele Kunden kommen, aber sie möchten eher keine neuen Fabrikate aufnehmen“, berichtet der Handelsvertreter. Und: „Es wird immer noch viel zu oft nach den erfolgreichen Modellen des letzten Jahres gefragt.“
Was die Suche nach den (richtigen) Trends angeht, so sind die Einkäufer in dieser Orderrunde mehr gefordert denn je. „Alles geht, alles ist möglich, und von allem geht etwas“, diese allumfassende Erkenntnis habe ihr eine Vertreterin einer Marke mitgeteilt, berichtete Marlis Hüser gegenüber schuhkurier. „So lässt sich die aktuelle Lage perfekt zusammenfassen“, so die Händlerin weiter, die die Vielfalt im Kollektionsangebot allerdings nicht als Fluch, sondern als Segen begreift. „Es ist spannend, wir nutzen die drei Tage Messe voll aus, und wir finden hier durchaus gute Themen“, so Hüser.
Einen vollständigen Bericht zur Messe sowie Stimmen aus Handel und Industrie lesen Sie in schuhkurier Ausgabe 9.